As they have taken the bread from us…

März 19th, 2012
Posted in Anarchy, EthnoHerbalistics, Others, The conquest of food
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Demeter is crying

Demeter is crying

for Guy Debord and Peter Kropotkin

As they have taken the bread from us, no one was there who has protested against. As they exchanged cereals, water and yeast against sawdust, natriumbicarbonate and secret poisons, no-one was there for telling what we want. And the consumers were eating this new bread like manna from heaven without asking any questions. Why there was no more bread?

The sad answer is that it was us who wanted that. We have been willing to eat plastic in order to save some coins to invest in a fuckin’ Cabriolet. We prefer to eat shit that to lost Prestige. Who we are?

Slaves in gold. Junkies in suitcases of the new world. The last man. As they have taken our bread, there was no-one who could taste the difference. Without commentary we let them do what they want – in good believe that the know what they do. We don’t have the time to care about bread if the new cabriolet needs gas.

We, the last humans, don’t know questions about taste, only question of prices. Economy defines itself over the changin-value of things, not about how we use them.  “Brahma, the divine source is food” says the Indians, but who cares if we are able to change the divine sources into plastic and sell them. The spectacle kills old culture and replace them through images.

A baguette, a Landbrot, a Pita – even without leaven, yeast and cereals there are beautiful products from the electric ofen. You won’t recognize the difference. As they have taken the bread, no-one cared.

In times of the conquest of bread, they were ready to hang all the bakers on the lanterns who dare to tinker with our food. Others times, other manners!

The primary production-processes in agriculture rest on the strong shoulders of 2 percent of the last farmers who going to burst under its weigh. As they have taken the bread no one was there to defend it. There was no announcement, no popular vote. We are mouthless slaves of the spectacle. The show is over. Its time for the audience to stand uo, taking their coats and go home. But what is this – no coat anymore and even no home.

Woodlove – some kind of manifest

März 19th, 2012
Posted in EthnoHerbalistics, GuerillaMykology
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I’m still workin’ on the english translation but for those whoa are able to read in german here is the original version.


1. Der Mythos vom Zivilisationsprozess vergraut im Angesicht der derzeitigen planetaren Krise und all ihrer Beschwörer. Die einzig wahre technologische Revolution ist die der Agrartechnik und wir befinden uns nach wie vor in diesem Prozess, “einer Art von bürgerlicher Steinzeit” wie man sagen könnte. Zivilisation bildet nur einen Ölfilm auf der riesigen Regentonne menschlicher Historie. Die Städte, so gross sie auch sein mögen, sind nichts weiter als der bäuerliche Versuch mit Mistgabeln und Mauern eine tiefe Grenze zwischen die Begriffswelten “Natur” und “Kultur” zu treiben – jahrtausende menschlicher Geschichte einfach so vergessen; als hätte es den wilden Mann niemals gegeben.

2. Domestikation ist unser wahres Bethlehem. Die Fortschritte in Wissenschaft und Technik begannen an dem Punkt, an dem der Mensch seinen Spaten zum ersten Mal in die Erde rammte. Ein seltsamer Tanz von Opfer und Kult war es, der die gegenwärtigen Formen von Zivilisation gebar. Kultur in diesem Sinne meint die Tyrannei einiger weniger über viele – eine Antifreiheit. Die Früchte der Erkenntnis sind der Erde entrissen worden, noch ehe sie zur vollen Reife gelangten.

3. Zum Beispiel der Pastoralismus – et in arcadia ego! Die Architektur des ornamentalen Grüns, von den Stadtparks bis zu den englischen Gärten, basiert auf einem bukolischen Dämmerschlaf – der Park als die letzte Bastion himmlischer Harmonie zwischen Natur und Kultur: das perfekte Bild.

4. Eine Menge Organismen profitieren von uns Menschen, die sie durch mannigfaltige Interaktionen in eine Abhängigkeit zu stürzen wussten. Im Gegenzug ziehen auch wir unsere Vorteile aus dieser Koexistenz, die mal mehr und mal weniger einer Symbiose gleicht. Das ist die Algebra der Begierde. Der Umstand, dass jede Art von Leben nur in Gemeinschaft und Tausch mit anderen Wesen leben kann. Hier gibt es keine Einzelgänger. Das ist das Prinzip von Ökologie. Die Menschen profitieren von der Fähigkeit anderer Organismen aus Licht Glucose zu produzieren. Genetisch gesehen profitiert die Kartoffel von der unsrigen Vorliebe sie zu essen. Cannabis profitiert von unserer Leidenschaft zur Berauschung mittels THC. Dungliebende Pilze profitieren von Domestikation und Viehhaltung. Um von einem anthropozentrischen Nenner auszugehen können wir von Synanthropie sprechen : wir kultivieren sie und sie kultivieren uns. Attraktivität und Begierde – die Gleichung ist immer dieselbe. Organismen profitieren von uns und vice versa. Vom hermetischen Standpunkt betrachtet sind wir nur das Ergebnis des Faktums, dass alles verbunden ist. Die Mauer ist gefallen – jegliche Trümmerstücke der Grenze zwischen Natur und Kultur sind spektakuläre Lügen.

5. Um ein Beispiel zu geben: eine Reihe von Pilzen sind für ein gesundes Wachstum und den Impuls zur Primordienbildung auf Dung und die sich darin befindlichen Stoffe angewiesen. Sie profitieren von jeglichem menschlichen Eingriff, von Rodung bis Viehhaltung, der hilft ihr Reich zu vergrössern. Adaption sucht sich die leckersten Bissen aus. Im Endeffekt heist das, dass wenn eine Art von riesigen Wiesen voll von Rinderdung mehr profitieren kann als von einer Waldlichtung mit Bambikacke, dann wird sie sich zwangsläufig auf den Lebensraum, der ihr mehr Chancen zur Entropie lässt spezialisieren. Viele Pilze aus der Gattung der Kahlköpfe und Düngerlinge verbreiteten sich so zunehmend mit dem Beginn von Domestikation. Sie sind Kinder der agrartechnologischen Revolution. Ihr Gott ist der Ziegenköpfige Pan. Mit der Invasion dieser Pilze bildeten sie mit den auf den Wiesen arbeitenden Hirten eine Symbiose, die durch die bewusstseinserweiternde Wirkung der Pilze etwas erlebten, das sie als nützlich empfanden. Eine uralte Tradition war geboren!
Diese Tradition, hervorgegangen aus Stämmen Viehzucht treibender Bauern verbreitete sich über die ganze Welt mit Ausnahme der Polarregionen und begründete Mysterien und Mythologien zahlreicher Völker. Eine Manifestation Gottes, die das geistige Prinzip des Kosmos verkörperte. Sulphur, das Geistige in der Trias der Alchemie, wird gelegentlich als Dung übersetzt. Andere erklären die Pilze gleich zum Stein der Weisen, wie etwa niederländische Smartshops oder der Kosmopolit dem folgendes Zitat zugeschrieben wird:

“Die Weisen finden unseren Stein in Scheisse, während die Ignoranten unfähig sind zu glauben, er existiere in Gold.”

6. Mit der Zeit wandelte sich diese Symbiose in ein System abhängiger und paranoider Beziehungen, um schliesslich in der willkürlichen Kultivierung dieser Arten zu gipfeln und letztenendes zu Degeneration durch eine Überdosis Kultur führten. Obwohl die Population dieser Pilze heute höher denn je ist, beginnt die DNA eine Kurve nach unten zu machen.

7. Ungefähr ab der Mitte der 80er Jahre verstärkte sich das mykologische Interesse an holzzersetzenden Pilzen aus dem Psilocybin-Komplex. Diese Arten unterscheiden sich erheblich von den Dung-Pilzen durch ihre Fähigkeit totes Holz aufzuspalten , um an die von ihnen begehrte Zellulose zu gelangen. Eine besonders wichtige Rolle spielt hier das Lignin, ein langkettiges Polymer, das von den Pilzen enzymatisch rasch zersetzt wird.

8. Ebenfalls in den 80er Jahren erkundeten einige Forstwissenschaftler von der Universität von Quebec den Einfluss von Zweigholz auf den Waldboden und kamen zu höchst interessanten Ergebnissen: Gilles Lemieux und seine Kollegen entdeckten die Wichtigkeit ¨von Holzsplittern für die Bodenökologie – Unterstützung bei der Bildung von Mycelium im Boden; Stickstoffanreicherung; Humusbildung; Wärmespeicher; Erhöhung des pH und allgemeine Belebung des Bodens. Darüberhinaus erkannten sie, dass dieser Fakt für die Gärtnerei nutzbar gemacht werden könnte. Das war keineswegs neu – schon zu Zeiten der Conquistadores bediente sich die indigene Bevölkerung Amazoniens einer künstlichen Bodendüngung bestehend aus Kohle, organischem Dünger und Holz (“terra preta”) um die sauren Tropenböden urbar zu machen und seit jeher ist das “sheet comosting” bekannt, doch mit Lemieux wurde der szientistische Ansatz gebracht, dass der Wald das Beispiel für ein funktionierendes Ökosystem ist. Eine Avantgarde war geboren, die ihren Einfluss bis zu den Ideen von Permakultur und Umweltschutztechnik ausweitete.

9. Der Mykologe Paul Stamets prägte den Begriff der “Mykoremediation” und öffnete damit eine neue Schatztruhe der Welt der Wunder. Durch die Ligninperoxidase der Holzzersetzer können ebenfalls andere Stoffe abgebaut warden, zuweilen auch solche die giftig sind und durch die Pilze in harmlose Moleküle aufgespalten werden. So können durch die Pilze Pflanzenschutzmittelreste, Nitrate und Dünger aus dem Boden entfernt werden. Die holzzersetzenden Basidiomyceten mulchen also nicht nur den Boden, sorgen für verbesserte Feuchtigkeit, binden Stickstoff, versorgen die Pflanzen via Mykorhizza mit Nährstoffen, sondern reinigen den Boden gleichzeitig von Giften. Überdies hinaus sind viele der restaurierenden Pilze ganz brauchbare Halluzinogene. [STAMETS – Mycelium running]

10. Um auf unsere einleitende Notiz zurückzukommen – “Woodlove” ist angewandter Ökokritizismus. Es ist an der Zeit die Grenzen niederzureissen. Tauschen wir den Götzen Pan gegen eine gute Portion Dionysos ein, jenen Mittler an der Schnittstelle zwischen wahnsinniger Wildnis und kultiviertem Rebenblühen.
Der dumme Bauer will keine Eindringlinge in seinem Garten, keine unerwünschte Ackerbaubegleitflora, weil er deren Wichtigkeit für seinen Boden nicht versteht. Der Wald sollte das Konzept eines gut funktionierenden Ökosystems sein, nicht der Garten oder gar das Feld! Es ist Zeit zu pflanzen statt zu roden. Das Holz ist die Batterie tausender Mikroorganismen. Hier greift das Prinzip von Mycelium, von Rhizom, besser als der schamanische Weltenbaum. Das unsichtbare Netzwerk des Lebens.

11. Die Nutzung holzzersetzender Pilze hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Nicht nur für psychoaktive Zwecke werden solche Woodlover-Kulturen angelegt; die Ergebnisse der Forschungen von Stamets und Lemieux veränderten die Sicht auf die planetarischen Zusammenhänge drastisch. An die Stelle von Düngern trat die Wiederbelebung des Bodens, in dem Bauern nichts weiter tun als die natürlichen Prozesse des Waldes zu imitieren. Mithilfe von Pilzkulturen werden mancherorts ganze Landstriche wieder ansehnlich gemacht. Sogar die konventionelle Landwirtschaft erwirbt kommerzielle Mykorhizza-Impfungen für ihren Boden. Bis hin zu etlichen Avantgarden, die unter del Motto “Decomposing” allerhand radikale Fäden spinnen, wie etwa die Künstlerin Jae Rhim Lee, die sich für die Ersetzung der konventionellen Beerdigung durch Pilzkompostanzüge ausspricht.

12. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist der Anbau holzzersetzender Pilze nicht sehr schwer, hat aber auch wenig gemein mit den klassischen Zuchtmethoden für Champignons oder psychoaktive Dungpilze. Deshalb gilt es zu Beginn erstmal eine ganze Menge Dinge zu vergessen, die man über die Pilzzucht zu wissen glaubt. Woodlover repräsentieren generell etwas Wilderes als die steril gehaltenen tropischen Zuchtpilze. Es hat sich gezeigt, dass man solche Pilze am Besten auf zerkleinerten Holzschnipseln züchten – diese Woodchips nannte Lemieux BRF (bois raméal fragmenté – also Fragmentiertes ZweigHolz) und neben der Pilzzucht eignen sich diese Holzschnipsel ebenso zum Heizen, für Trockentoiletten odfer, wie bereits gesagt zur Wiederbelebung des Bodens. Für die Pilzzucht ist es hilfreich diese Holzschnipsel mit Erde zu mischen – die darin lebenden mikroskopischen Pilze ernähren wiederum die Hyphen der Ständerpilze und fördern so deren rhizomorphes Wachstum [KWASANA, LAKOMY & MALETT – Reaction of Armillarria ostoyea to forest soil microfungi; 2004]. Zusätzlich kann man Kaffesatz als organischen Dünger dazugeben. Eine weitere Beobachtung ist, dass sich das Mycel zunehmend verdichtet, wenn man bis zur vollen Besiedelung Woodchips von unten nach oben schichtet [RHIZO – Rhizomorphenverdichtung durch Schichtung; zauberpilz.com]. Ansonsten gilt: Behüten und Loslassen ist ein und derselbe Akt. Die Pilze wollen so schnell wie möglich in den Wald. “Drinnen” wird ihr Wachstum nicht so rasant verlaufen wie in ihrer natürlichen Umgebung. Zur Schichtung eignet sich ein dunkler, kühler Ort in einer Plastikbox mit Luftzufuhr.
Vermeidet Petrischalen und jede Art von chemischem Gift, fürchtet keine Kontaminanten, tauscht euer Laborbesteck gegen Klappspaten ein, trinkt Kaffee! Wie im Zen ist alles, was man tun kann, nichts tun was den natürlichen Lauf der Dinge unterbrechen würde. Eine Philosophie des Spiels, die den Gedanken des terroir in ihre Handlungen miteinbezieht. Alles geschieht von selbst.
Keine Manipulation ! Die Pilze benötigen nicht mehr als die guten Gaben der Natur und etwas Holz. Die Zucht der Pilze ist in Ungunst geraten seitdem sie sich von der Alchemie des laissez faire hin zu einer Chemie der totalen Kontrolle entwickelt hat – geben wir ihr hiermit den Respekt zurück, der ihr gebührt – eine sakrale Arbeit !

13. Lignin – the spirit molecule. Prometheus ist zurück und das heilige Feuer, das er von den Bergen mitbrachte, transformierte sich nunmehr zu Dynamit. Lignin ist der Hauptbrennstoff zusammen mit Zelluose bei der Holzverbrennung – Feuer! Des Menschen grösstes Abenteuer. Lassen wir die Dungpilze hinter uns und starten wir die Arbeit mit dem Wald als unser aller Heimat. Permakultur als Antikultur. Warum soll man unter hohem Aufwand und Laborbedingungen tropische Dungpilze züchten, wenn die Bewusstseinserweiterung unter der nächsten Buche lauert. Lasst tausend Blumen blühen! Aber holt euch nicht die Wiese in die Wohnung! Die Pilze zurück in die Natur!

(Danke an Rhizo für die wunderschönen Bilder)

The mushroom burial suit

Februar 18th, 2012
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A good advances and I am not curious about that it is an Artist who uses the potential of myco-technology to change culture.

http://www.ted.com/talks/lang/de/jae_rhim_lee.html

Occupy la Defense

November 11th, 2011
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The occupation movement in Paris got a hard match – they’ve installed themselves at the “Grand Arche” in “la defense” – the financial center of France – big buisness. Funny that they call a place like this the defense.  As they arrived the cops welcomed them by taking away their tents and everything that helps to build a camp. With the time the people tried again and again to build a place with a minimum of comfort – a kitchen with the possibility to cook, some seats and canapés or a tarp to protect some things in these rainy November days – everything failed. It’s that game that they try to install something until the cops came and destroy it. What a pity because it’s nearly impossible to go over to a regular program but on the other side there is not a single moment of boredom – life is hard if you live in the middle of Babylon. It’s forbidden to cook, so anybody has to go to cook somewhere else and rejoin. Nice to see the kind of solidarity and community inside this struggle. The cops try to demoralize the activists by making living nearly impossible – but in the end they fail. The people celebrate the revolution unplugged, frozen, almost naked. They’re poor but together. In the evening we spent the time with juggling and making music – in the morning hours, the cops started dancing, too.

In France the movement is really inspired by Stephane Hessel, so the people call themselves “les indignés” and his book-title is the first phrase partout. It is a non-violent movement – perhaps one of the reasons for the low sharing??? In the end they are about thirty or fourty people – not a big amount if you look in other cities. But, as said, the police want really to stop this demonstration and staying night and day in an enviromnent like this is only predestinated for the warriors – not an easy job at all…

It doesn't take long time till the CRS startet to make trouble

It didn't take long time till the CRS started to make trouble

Sleeping isn't comfortable but together it works

Sleeping isn't comfortable but together it works

Reports from the front

November 7th, 2011
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My experiments in this discipline were often somehow influenced by the ancient methods of the hunter-and-gatherer-tribes. Looking for traces is a good tactical point to start research and you can use the changed perception of a forager or a detective also to explore the invisible city. It is interesting to see how different people find different traces in the same region but also traces that seems to be universal.

It’s all about hazards what doesn’t mean that there is no possibilty to influence the system – hazard is just the unknown structure of our desires and it leads you directly to a higher plane of understanding the ecology between SPACE and MIND. There are indicators and signs on the way; you will discover something like instinct.

Have you ever looked for mushrooms in the city??

With a camera in hands it works with good success – Le flaneur gets active but if you are in search for the INVISIBLE it is not just a visual thing and the cameras to caught other impressions than views aren’t yet invented – therefore I still use poetry to describe what happend. The senses get into a dérangement, stimulated through chaos and disorientation, lost but found in the same movement.

Geographs think often the landscape is just a physiognomic trace of history – they forget that the traces are not only belong to the spaces they study but also to the researcher who has recognised the trace – in some sense it is a mirror of himself.

Elf cartography

November 7th, 2011
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Don’t know if you ever heard about Erla Stefánsdóttir? – she is the famous elf-expert from Iceland but outside of this little weird island she had just some fans in Germany through the reputation of the artist Wolfgang Mueller. Interesting about her is that she is really a psychogeograph in the best sense of the word – with a tiny sense for the energetic fields where the elves and fairies live. She draw maps, also for the icelandic government to protect elf-spots and so she is really in the environmental movement to protect the sensitive landscape from humans intervention. Here are some of her maps:

I’ve taken the pictures from the blog

http://signy412.wordpress.com/

also interesting, a blog that gets deeper in the elve-knowledge and possibilities to couple with them:

http://elftruths.blogspot.com/

The mansion of Iron

November 7th, 2011
Posted in EthnoHerbalistics, Psychogeography
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Last time I visited and drifted a little bit through Essen in the Ruhr-region – the whole city seems to be a monument of the Industrial revolution and its end – through the structural change (means recycling of architecture in some sense) the buildings of the Zeche Zollverein changed their face from “the most beautiful coal mine in the world” to a home for artists, museums and so on in the old industrial bauhaus-style of the last century. Walter Benjamin has written in his “Arcades project” about the development of the Iron-architecture and the meaning for a new luxury will-to-power, especially in the arcades of Paris – here, in the homebase of the Krupp-family you can see really how ideologies like this can change a whole landscape. It’s impressive and fun to walk around in the gigantic area of the Zollverein.

My view stopped automatically at a bunch of Birches (Betula spp.) – they are known as pioneer-plants and often the first who arrive. If you see them growing on an old industry-building it seems to be a miracle – how did they get enough NPK’s to stay alive? The mythology said they are the trees of protection – maybe they’ve done that with this monument, that should be sold to China in the ninetees (what an absurd image) but now is a part of the UNESCO.

The Invisible landscape

November 7th, 2011
Posted in Psychogeography
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The street has turned into medial happening, just there for discussing the real and transport stuff and pseudo-humans. The right for freedom of connection was abolished – the street is now a space for mediation, not meeting. The whole architecture and urban structure has turned into imagination.

But inside this graveyard of hope lives the INVISIBLE – in ratholes and broken patterns of concrete; invocated as weed or secret symbols, stencils, objets trouvè and tendencies. It’s not a realization of things but the nature behind the illusions – the INVISIBLE is the naked spectacle.

If psychogeography is in search for the INVISIBLE (what I proclaim), it doesn’t mean it’s all about the eyes and the schizophrenia which came with the tyranny of the visual perception.

Brion Gysin was illuminated as he saw through his closed eyes the flickering shadows that came from the dancing trees behind the sun on a bus seat. He was touched by the invisible structure of the local geography.

Some time ago I walked with my girlfriend through a little city as she stopped and said: “Wait! This place smells exactly like Berlin.” That was the result of the common use of flat-ovens in the GDR that builds some kind of a locality of olifactory and this city was inside through the smell of such an oven.

One night in Paris I was fascinated about the different patterns of urine that appears in every corner of the city on a Saturday night. In the early morning hours they are disappeared weekend for weekend for weekend.

In “Prometheus rising” Robert Anton Wilson invites to make an experiment in advanced magic: concentrate yourself and imagine a coin in your mind while walking through the city – look for coins and find out if there is a possibility to find more coins if you want to than just through hazard.

Each one of these examples shows the presence of an unknown clandestine factor that just appears via an interaction between SPACE and MIND – psychogeography as the art some people called Yoga: breaking down all boundaries and melt inside and outside to a single unitity.

The INVISIBLE is everywhere but you need some more fine instruments than your eyeskin. The tools for investigations like this were (how so often) poetics, fun and pure violence – if you want to get to the core, you have to destroy the cover. The cover is in that sense every kind of tradition, cultural tyranny, prejudice and false desires. The fancy psychogeograph knows that ever possible constellation of stars is just a translation of his desires: the haps, the happenings and the happy hippos – every brick you can reach contains the whole sum of your wishes.

The magister templii in the hermetic order of the Golden Dawn for example promise that they will understand everything that happened as a special occupation of god with them. That is advanced metanoia – the key to get to the INVISIBLE.

The map is not the territory – it’s a codereader, that brings a part of structure translated into your system. It’s something like a MacGuffin * – you can take whatever you want as long as it’s beautiful/ interesting enough to keep you in flame.

As friendlier as you invite your senses to join the party, as heavier will they support your derangement – in the end it’s all about getting lost. “Life can never be too disorienting” said Guy Debord.

Fnordic Walking

November 7th, 2011
Posted in Diskordianism, Psychogeography
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Fnordic Walking is a new Babylonian city-guide with its goal to show a lot more of meaning behind a simple ballad – to explain all of that we have to go a little further:

Merveilleux

The surrealists were experimenting with a lot of techniques to get to the unconscious and study it – this research included occult séances as good as automatic writing or the consumption of Mescaline. Inside this enthusiastic Madness the group around Andre Breton began to enjoy the famous play “le cadavre exquis”. This game for children is still famous and I think everybody in the Occident knows well: after the rules of the grammar writes every player a word on the passing sheet. So you can form sentences and whole stories that belong to the creativity and association of every member.  They tried also to advance that concept in painting until they arrived in life itself – it is possible to join life like the play of the cadavre exquis and influence what happens. By successful advancing the experience would directly turn into the merveilleux.

All of this was formulated through the Surrealists almost at the same time when in a commentary to Richard Wilhelm (the famous translater of the I-Ging and other Taoist books) in the Zuericher Zeitung the word “synchronicity” appeared at the first time. About 25 years ago Aleister Crowley joined his party as Magister templii where he pronounced that he will “interpret every phenomenon as a special reflection of god with his soul.”

The experiments of the Surrealists have turned more and more into weird shit after. So experienced Breton a number of synchronicities but he failed to explain because he was in the ideology of causality how Friedrich Engels has pronounced it. Through the séances they’ve made, the drugs they’ve taken and the kinds of madness they’ve experienced voluntary the unconscious punched them with bad hallucinations in their everyday life.

However; they knew that the Merveilleux could cross them at every corner and many of their results were later resurrected under the slogan “to create situations” – what means nothing else than to shit on every kind of hazard and play the cadavre exquis with life.

Psychogeography

Later in the fifties and sixties the Situationist International proclaimed some sort of advanced unitary urbanism after a guy called Gilles Ivain has written the manifest to do that.

The science/art-bastard of Psychogeography was born. To take it together with the theory of constructed situations the psychogeography shows magnifique that every reaction in life is undeniable connected to psychological patterns. The only question was: what are my true desires and what can I do to realize them? And that is also what Breton told – the automatic writing should show nothing else then this. The true desires.

With this hypothesis the desire implies its satisfaction and the desire became only a real one in the realization of it, or with other words – just when the desire is fulfilled you can know it was a real one.

The desire appeared for the first time as obsession in the agar-technical revolution. Later the desire takes its way over the industry of products and culture to end directly in advertising.  The alienation of need was born. But to summarize let’s say that the drifting or derrivé was primary a method to get aware of someone’s own desires.

Fnordic Walking

After all Fnordic Walking is the training of our bodies to get aware that the concept of city is a happening of representation and boredom with all its lightning advertises, the dirt and smell and the cars with their loud horns.

The Fnords are a concept that appeared for the first time in Robert Anton Wilson’s and Robert Shea’s trilogy “Illuminatus”.  For us it is the tactical weapon of the spectacle to create wrong and unreal desires into us. This could possibly be a Playstation, a new car or beauty; this could also be the artificial state of fear and boredome they mediate – Fnordic Walking is our answer to this circumstances and it implies the construction of situations to liberate the true desires, getting aware of wrong desires and turn them into beautiful pieces of art and aufklaerung (you can learn more about that if you tip the words “culture jamming” and “operation: mindfuck” into your computer) and at the same time going like a real Zen Buddhist just for a walk. So now I define for the first and last time:

Fnordic Walking [substantive, n] – the art and science of drift through the city while realizing the Fnords, battle them and going just for a walk. That’s it: merci!

Drift through Paris has turned into a touristic happening

Oktober 22nd, 2011
Posted in Psychogeography
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Two players – the rules were to play dice to destinate the crossing and flip a coin for the direction. Resulted in a nice touristic walk through the center of Paris. It seemed to be a good organised sightseeing-tour, practicised by a guide called Hazard. We went from opera directly to Palais royale, then Louvre, through the whole building and Les Halles, Centre Pompidou, Place de la Republique. In reflection it was awful to see how the patterns organised themselves and leaded us to a nice promenade including the great touristic buildings and the hidden streets besides them.